+++ Wilde Kätzchen im Wald lassen +++

Wildkatzenmutter mit ihren Kindern (BUND Thomas Stephan)

Auch der Hochsauerlandkreis und der Arnsberger Wald sind fast flächendeckend Wildkatzengebiet!

Immer wieder kommt es zu Verwechslungen: Spaziergänger*innen finden im Wald ein kleines Kätzchen und nehmen es mit nach Hause. Dort zeigt sich, dass es sich nicht zähmen lässt.

Um Rat gefragte Tierärzt*innen sehen oftmals sofort: Das kleine getigerte Tierchen ist keine ausgesetzte Hauskatze, sondern eine echte Wildkatze.

Nur wenn definitiv feststeht, dass die jungen Katzen von dem Muttertier aus irgendwelchen Gründen nicht mehr versorgt werden, dürfen die Tiere aufgenommen werden!

Andernfalls ist das zeitnahe Zurücksetzen an den Fundort oft die bessere Lösung. Das Zurücksetzen funktioniert jedoch nur, wenn die Tiere zuvor keinen Kontakt mit Hauskatzen oder sonstigen Infektionsquellen hatten – dazu zählen bedingt auch Tierarztpraxen.

"Kleine Wildkatzen, die sich allerdings deutlich durch Rufen bemerkbar machen oder sogar versuchen Kontakt aufzunehmen, sind in Not und in der Regel bereits länger unterversorgt! Die in diesem Frühjahr aufgefundenen und in den darauf spezialisierten Wildtierstationen aufgenommenen Wildkätzchen sind ausnahmslos in schlechtem bis lebensbedrohlichen Zustand", so Stefanie Huck (Vorsitzende vom Retscheider Hof).

Wenn Sie sich unsicher sind, was zu tun ist, senden sie uns zwecks Bestimmung der Art und des Alters der Katze aussagekräftige Fotos zu. Per E-Mail erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Tages Antwort.

BUND:
Dr. Christine Thiel-Bender (Bonn) E-Mail: thiel-bender at europäischewildkatze.de
Dipl.-Biol. Manfred Trinzen (Buchet/Eifel) E-Mail: trinze at europäischewildkatze.de

In dringenden Notfällen können Sie den BUND auch unter der eigens dafür eingerichteten Telefonnummer erreichen 0151-56656360.

Retscheider Hof:
Oder wenden Sie sich an den Retscheider Hof 02224/97690820. Hier können Sie rund um die Uhr anrufen, wenn Sie ein in Not geratenes Kätzchen finden oder Rat in einer solchen Situation benötigen.

Die Tiere sollten nicht in Tierheime oder zu Katzenhilfen gebracht werden, hier droht Ansteckungsgefahr. Oberstes Ziel muss sein, die Tiere später wieder in die Natur entlassen zu können.

Wildkatzen werden nicht zahm! Sie unterliegen dem Artenschutz und dürfen nicht ohne behördliche Genehmigung gehalten werden.

Eine Nothilfe für verletzte oder verwaiste Jungtiere allerdings ist nicht identisch mit der Haltung. Informieren Sie dennoch umgehend die zuständigen Behörden (Untere Landschaftsbehörde, Veterinärbehörde) und den Jagdpächter.

BUND, Dr. Christine Thiel-Bender und Dipl.-Biol. Manfred Trinzen
www.xn--europischewildkatze-kwb.de


WICHTIG:

Für weitere Infos besuchen Sie bitte die Webseiten unter folgenden Links:

www.xn--europischewildkatze-kwb.de/findlinge.html

https://www.retscheider-hof.de/aufzucht/

https://www.retscheider-hof.de/risiken-fuer-junge-und.../

https://www.retscheider-hof.de/europaeische-wildkatze.../

https://www.bund.net/.../tip/wilde-kaetzchen-im-wald-lassen/

wildkatze-nrw.de



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Email: Birgit.Jakubzik@bund.net

Wildkatzenbotschafterin und Sprecherin BUND-Arnsberg

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