BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


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Willkommen im Hochsauerlandkreis!

Wir von der BUND Ortsgruppe Arnsberg organisieren im Hochsauerlandkreis seit vielen Jahren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, um den Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustür in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.

Kontakt:

Birgit Jakubzik, Vorstand und Sprecherin BUND-Arnsberg
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf unserer Facebookseite.
https://www.facebook.com/BUND.Gruppe.Arnsberg/

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Kreisgruppe HSK

Die BUND Kreisgruppe Hochsauerlandkreis setzt sich im Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreises für die Bewahrung von Schutzgebieten ein und gibt der Natur eine Stimme. Gleiches tut die KG mit fachlichen Stellungnahmen zu Planverfahren im Kreisgebiet.  

Kontakt:

Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK
Tel.:02934/779760
Mail: bartetzko-arnsberg@t-online.de

Gerd Kistner, Vorstand und stellvertretender Sprecher BUND-HSK
Mail: gerd.kistner@bund.net

Birgit Jakubzik, Vorstand
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

 

 

Schlabberkappes - Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2018

Schlabberkappes - Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2018

Für zwei Tage, den 01. und 02. Juni, veranstalten der BUND-Arnsberg zusammen mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale, der Zukunftsagentur Stadt Arnsberg, der Caritas Arnsberg-Sundern und der Volkshochschule Arnsberg/Sundern das „Schlabberkappes – Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2018". Die Güterschuppen am Neheim-Hüstener Bahnhof verwandeln sich zum Bahnhof der Utopien.

Der BUND-Arnsberg organisiert für Samstag, den 02.06., von 11 Uhr bis ca. 16 Uhr, den Markt der guten Güter (unterstützt durch die „Aktionstage Klimaschutz" des Bundesumweltministeriums). Eröffnet wird er durch den Bürgermeister der Stadt Arnsberg Ralf-Paul Bittner. Anschließend vermittelt Achim Hertzke, Dipl. Verw., vom BUND-Gütersloh, Einblicke zum Thema "Ein gutes Leben für Alle! Suffizienz & Maßhalten - nur wie und warum? Beispiele für Arnsberg und die Welt".
Achim Hertzke ist Mitglied im Landesvorstand des BUND NRW e.V. Düsseldorf, im Bundesarbeitskreis Internationaler Umweltschutz Berlin und ist im Landesarbeitskreis Klimawandel und nachhaltige Entwicklung in Düsseldorf als Sprecher tätig.

Auf dem Markt werden die Energieberatung der VZ, Informationsstände zum Thema Umweltbildung und über Initiativen für nachhaltige Lebensstile zu finden sein. Verkaufsstände bieten biologische und andere nachhaltige regionale Produkte an. Am Info-Stand des BUND gibt es Informationen über die BUND-Fledermaushilfe Arnsberg, Biolandwirtschaft, Glyphosat und Wildkatzen im Arnsberger Wald. Einige Stände bieten zu essen und zu trinken an und zur Kinderbetreuung sind verschiedene Aktivitäten mit dem Tiggeshof im Angebot.
Die Teppichbühne bietet die Möglichkeit Kleinkunst und Musik aufzuführen. Wer mitmachen möchte kann sich bei a.witte@arsberg.de anmelden.

Bereits am Freitag, den 01.06., findet von 11 Uhr bis ca. 21 Uhr, eingebettet in die bundesweiten „Aktionstage Nachhaltigkeit" und mit Unterstützung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), die 1. Arnsberger Unkonferenz, mit anschließender Schnippeldisko begleitet von einem DJ und einem Nachhaltigkeitskino statt.

Am Montag, den 04.06., findet ein Energiestammtisch-Extra mit der Guerilla-Photovoltaik um 19:30 Uhr im Peter-Prinz-Bildungshaus satt. Hier wird u.a. von der Verbraucherzentral erklärt auf welchen Freiflächen man als Mieter Photovoltaik installieren kann.

Wie ist die Idee entstanden?
Während einer BUND-Veranstaltung zur Putenmast in Meschede-Schederberge, am 28. August 2014, haben wir uns entschlossen, Landwirtschaft und Massentierhaltung in Arnsberg zum Thema in 2018 zu machen. Lebensmittel / Nutzpflanzen zur Energiegewinnung, Tierfabriken oder lieber Ökolandwirtschaft - wo wollen wir in Arnsberg mit der Landwirtschaft zukünftig hin? Mit dieser Idee haben wir Kontakt zur Energieberatung der Verbraucherzentrale und anschließend zur Zukunftsagentur der Stadt Arnsberg aufgenommen. Nach einigen Treffen ist aus unseren Visionen (VZ: Energie, Stadt Arnsberg: Nachhaltigkeit und SDG´s, BUND: s.o.) dieses Nachhaltigkeitsfestival mit dem Markt der guten Güter entstanden. Mittlerweile haben sich noch andere Initiativen der Idee angeschlossen. Außerdem hat der BUND-Arnsberg in der Steuerungsgruppe "Global Nachhaltige Kommune" zur Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie Arnsberg mit ihren Leitlinien und strategischen Zielen mitgewirkt. Damit schließt sich für uns der Kreis auch zum Thema der Nachhaltigkeit, so Birgit Jakubzik, Vorsitzende des BUND-Arnsberg.

Siehe auch:
https://www.arnsberg.de/schlabberkappes/index.php
und bei Facebook https://web.facebook.com/events/230852071017957/

Möchten Sie sich als Aussteller am Markt der guten Güter beteiligen? Dann können Sie sich gerne über Birgit.Jakubzik@bund.net anmelden. 

Programm

Spannungsfeld Glasfassade

So schützen Sie die gefährdete Vogelwelt

Fachtagung zum Thema „Vogelschlag an Glas“, am 06.06.2018 in Düsseldorf

Bauen mit Glas ist modern und wird immer beliebter. Leider birgt es eine große Gefahr für die Vogelwelt: Vogelschlag an Glas. Vögel können Glas nicht sehen, da es entweder ein durchsichtiges Hindernis darstellt oder die Realität täuschend echt widerspiegelt. Bei einer Kollision sterben Vögel entweder direkt aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit oder verenden später an ihren inneren Verletzungen. Dieses kostet mindestens 18 Millionen Vögeln jedes Jahr in Deutschland das Leben.

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen möchte mit dieser Fachtagung auf die Problematik und Lösungsmöglichkeiten sowie gesetzliche Regelungen aufmerksam machen.

 

Zielgruppen:

  • Hoch- und Bauordnungsämter
  • Architekte*innen
  • Naturschutzbehörden
  • Naturschutzverbände
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Hauseigentümer*innen
  • Bauherr*innen
  • weitere Interessierte

Anmeldung verbindlich bis zum 07.05.2018 unter glas.vogelschutz@bund.net

 

Tagungsort:

CVJM-Tagungshotel, Graf-Adolf-Straße 102, 40210 Düsseldorf

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer

https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/

Gemeinsam gegen Glyphosat

 

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup", ein Produkt von Monsanto. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Die Wiederzulassung von Glypho­sat für weitere fünf Jahre ist ein Skandal. Jetzt müs­sen wir nationale Zulassun­gen verhin­dern. Damit Roundup, Weedkill, Dominator und ähnliche Produkte für viele Ein­satzbe­­rei­che verboten werden!

Die Glyphosat-2-Minuten-Information – Stichpunkte für Eilige

  • Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Pflanzengift; es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt.
  • Es ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es zerstört die biologische Vielfalt.
  • 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen.
  • Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten. Übrigens: Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands.
  • Deutsche Behörden lassen die notwendige kritische Distanz zu den Pestizidherstellern vermissen.
  • Glyphosat muss verboten werden!

 

Machen Sie mit:
Gemeinsam gegen Glyphosat und schreiben Sie eine Nachricht an Frau Merkel https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des BUND-Bundesverbandes:

https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

BUND: Umweltministerin Schulze Föcking muss sich für Glyphosat-Verbot einsetzen

05. Oktober 2017 | Landwirtschaft

Wiederzulassungsverfahren muss wegen Behörden-Trickserei ausgesetzt werden !

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor der beabsichtigen Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffs Glyphosat um weitere 10 Jahre. Angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen das bei der Bewertung von Gesundheitsgefahren federführende Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) müsse das gesamte Zulassungsverfahren der EU ausgesetzt werden. "Wir werden den Artenschwund bei Ackerwildkräutern und bei Insekten und anderen Tieren in der Agrarlandschaft nur dann stoppen können, wenn es zu einer deutlichen Reduktion von Agrargiften kommt. Glyphosat spielt hier eine herausragende Rolle. Auch der Krebsverdacht besteht weiter. Die jetzt entlarvten Tricksereien des BfR deuten darauf hin, dass hier etwas vertuscht werden soll", so der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht.

Daher stehe nun auch die NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking in der Verantwortung für Mensch und Natur. "Wir rufen die Ministerin dazu auf, sich eindeutig gegen die neuerliche Zulassung des Totalherbizids auszusprechen und in diesem Sinne auf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) einzuwirken, der weiter auf die Chemiekeule setzt und gesundheitliche Risiken standhaft ignoriert." Der BUND begrüßt zugleich die ablehnende Haltung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Einem Sachverständigengutachten zu Folge wurden in der Risikobewertung des BfR Texte und Bewertungen des Antragsstellers Monsanto im Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken eins zu eins übernommen, ohne dieses so zu kennzeichnen. Damit wurde gegenüber der Öffentlichkeit der falsche Eindruck erweckt, die Feststellung einer vermeintlichen gesundheitlichen Harmlosigkeit von Glyphosat sei das Ergebnis einer eigenständigen, unabhängigen Prüfung durch die Behörde. "Das ist unseriös und offenbart eine Kumpanei von BfR und Industrie, die der Behörde wie auch dem Zulassungsverfahren jegliche Glaubwürdigkeit entzieht", so Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW. "Wir erwarten, dass sich die Landesregierung von derlei Methoden klar distanziert und für einen Abbruch dieses gescheiterten Zulassungsverfahrens eintritt."

Hintergrund: Glyphosat ist das meistverkaufte Herbizid der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen 'Roundup', einem Produkt von Monsanto. Es wird auf fast 40 Prozent der deutschen Äcker eingesetzt und ist laut Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation wahrscheinlich krebserregend. Ein erster Versuch der EU-Kommission im Jahr 2016, Glyphosat für weitere 15 Jahre wiederzuzulassen, scheiterte an den dafür notwendigen politischen Mehrheiten. Deutschland hatte sich wegen der Uneinigkeit hierüber innerhalb der Bundesregierung enthalten. Am Ende sprach die EU-Kommission eine Verlängerung für zunächst 18 Monate aus. Bis Jahresende 2017 muss nun eine Entscheidung getroffen werden.

„ Wildschweinjagd ist kontraproduktiv“ - BUND kritisiert Verlängerung der Jagdzeit

BUND-NRW Presseinformation, Düsseldorf, 10.01.2018

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die durch das Landwirtschaftsministerium angeordnete Reduzierung der Schonzeit für Wildschweine scharf. NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking hatte gestern per Erlass verfügt, dass die Schonzeit für Wildschweine mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März aufgehoben wird. Ausgenommen sind nur Muttertiere und Frischlinge unter 25 Kilogramm. Als Begründung führte sie das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Polen an.

„Kein Wildschwein läuft von Polen nach NRW, sondern die bekannten Ausbreitungswege der Afrikanischen Schweinepest sind Jagdtouristen und Fleischkonsumenten, die kontaminierte Nahrungsreste in der Landschaft hinterlassen“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Deswegen sei das Landwirtschaftsministerium gefordert, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären und die Jagdausübung stärker zu kontrollieren.

„Anstatt die Problemursachen anzugehen verfällt die Landwirtschaftsministerin in Aktionismus, der die Gefahr der Ausbreitung noch erhöht“, sagte Sticht.

Nach Angaben des Ministeriums steigt die Zahl der Wildschweinabschüsse durch Jäger in NRW seit Jahren kontinuierlich an. Im letzten Jagdjahr waren es 39.000 Tiere, 4.500 mehr als im Jahr zuvor. Dass die Zahl der Konflikte trotz bereits intensiver Verfolgung steigt, ist aus BUND-Sicht ein deutliches Indiz dafür, dass die Jagd nicht hilft, sondern im Gegenteil schadet.

„Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine intensive Jagd beim Wildschwein zu stärkeren Vermehrungsraten führt“, so Sticht.

Er verweist auf die nach der leitenden Wissenschaftlerin benannten „Servanty-Studie“ von 2009. Sie untersuchte in Frankreich über 22 Jahre hinweg zwei Wildschweinpopulationen: eine, die kaum bejagt wurde, und eine weitere, die häufig bejagt wurde. Sie wies nach, dass die Vermehrungsrate in dem stark bejagten Bestand signifikant höher ausfiel als in dem weitgehend sich selbst überlassenen Bestand.

Das Wildschwein (Sus scrofa) ist eine ursprünglich flächig in NRW verbreitete Säugetierart, die nach ihrer Ausrottung in vielen Teilen des Landes zur Mitte des 20. Jahrhunderts nun selbstständig zurückkehrt. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist dies wesentlich, da zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze von den natürlichen dynamischen Einflüssen dieser Tierart profitieren. Gleichwohl führt diese Rückkehr immer wieder zu unterschiedlichen Konflikten, weil der Mensch nahezu alle Lebensräume besetzt hat. Tatsächlich gibt es für alle Konflikte längst erfolgserprobte Lösungen: landwirtschaftliche Kulturen werden mit mobilen Elektrozäunen effektiv gesichert, Friedhöfe und Siedlungsbereiche können durch eine Anpassung der Zaunanlagen geschützt werden.

Ein vermehrtes Eindringen von Wildschweinen in Siedlungsbereiche in den letzten Jahren ist Folge der flächendeckenden Jagd. Denn die schlauen Tiere suchen gezielt befriedete (von der Jagd ausgenommene) Bereiche auf, um sich vor der Verfolgung zu schützen.

Ansprechpartner: Holger Sticht, Vorsitzender BUND NRW T. 0152 – 34 28 95 94

Quelle: http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/startseite/