BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Weiter zur BUND-Ortsgruppe Arnsberg

Willkommen im Hochsauerlandkreis!

Wir von der BUND Ortsgruppe Arnsberg organisieren im Hochsauerlandkreis seit vielen Jahren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, um den Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustür in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.

Kontakt:

Birgit Jakubzik, Vorstand und Sprecherin BUND-Arnsberg
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf unserer Facebookseite.
https://www.facebook.com/BUND.Gruppe.Arnsberg/

Weiter zur Seite der BUND-Ortsgruppe Arnsberg 

Kreisgruppe HSK

Die BUND Kreisgruppe Hochsauerlandkreis setzt sich im Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreises für die Bewahrung von Schutzgebieten ein und gibt der Natur eine Stimme. Gleiches tut die KG mit fachlichen Stellungnahmen zu Planverfahren im Kreisgebiet.  

Kontakt:

Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK
Tel.:02934/779760
Mail: herrzero123@gmail.com

Gerd Kistner, Vorstand und stellvertretender Sprecher BUND-HSK
Mail: gerd.kistner@bund.net

Birgit Jakubzik, Vorstand
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

 

TERMINHINWEIS:

Jahreshauptversammlung BUND-HSK

Am Samstag, den 13. Oktober 2018

um 19 Uhr im Gasthaus TAGWERK, Hauptstrasse 105, in 59846 Sundern

+++ Terminhinweis +++ Leckerer Saft von den eigenen Äpfeln und einen Tag der offenen Tür auf dem Tiggeshof

Saftmobil der Sauerland Obst GbR

Gibt es wieder am 03. Oktober bei der Aktion des BUND – Arnsberg „Saft von den eigenen Äpfeln“.

Herbstzeit ist Erntezeit. Die Apfelernte beginnt. Seit vielen Jahren organisiert der BUND – Arnsberg, für einen Tag, das Saftmobil der Sauerland Obst GbR. Es steht in diesem Jahr wieder auf dem Tiggeshof in Ainkhausen 3, 59757 Arnsberg.

Mit dieser Aktion „Saft von den eigenen Äpfeln“ soll die regionale Nutzung der vorhandenen Obstbäume gefördert werden, so der BUND - Arnsberg. Die Vorteile: „Kurze Wege, bekannte Herkunft und besserer Geschmack.“ Am Informationsstand des BUND gibt es für die Wartenden Kaffee, Tee, Säfte und Gebäck.

Der Tiggeshof, Erlebnisbauernhof und Ökologisch wirtschaftender Betrieb im Bioland Verband, nutzt diese schöne Aktion um einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Unsere Gäste können dann uns, unseren Hof und die Tiere kennenlernen und in der Spielscheune toben. Ponyreiten und Spiel-Aktionen rund um Biobauernhof Themen laden zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt – Bio-Burger und Käse aus eigener Erzeugung, sowie Schickermooser Weidehähnchen können sich die Besucher schmecken lassen, so Ursula Tigges. Nähere Infos zu den Angeboten und Produkten finden sich unter www.tiggeshof.de.

 

Für den 03. Oktober sind die Termine zum Saftpressen schon alle belegt. Freie Termine gibt es wieder ab dem 10. Oktober.

Terminabsprache:Herr Schulte vom Saftmobil, Tel. 02373/3979540 Montag, Donnerstag und Freitag: 8 – 11 Uhr Dienstag u. Mittwoch: 16 bis 19 Uhr

Es ist auch möglich, einen Termin per E-Mail zu vereinbaren www.obst-auf-raedern.de. Dazu werden benötigt: Name, Telefonnummer, Datum, vormittags oder nachmittags, geschätzte Obstmenge.

Ab einer Mindestmenge von 50 kg Äpfeln kann die Obstpresse wir für Sie Ihren individuellen Apfelsaft pressen. Ihre eigenen Früchte bestimmen die Qualität ihres Saftes.

Tipp: Je mehr verschiedene Apfelsorten Sie mischen, desto aromatischer wird Ihr Saft.

Zum Abfüllen werden Kunststoffschläuche mit Zapfhahn für 5 bis 10 l Inhalt verwendet. Diese kommen in einen Karton. Einmal angebrochen ist der Saft 2 bis 3 Monate haltbar, da keine Luft eindringen kann. Zum Lagern wird nicht viel Platz benötigt und es entsteht kaum Abfall, denn der Karton kann im nächsten Jahr wiederverwendet werden.

50 - 500 Liter

 

 

 je 5 Liter Gebinde       

 komplett    

 5,00 €

 je 10 Liter Gebinde

 komplett

 9,00 €

 

 

 

501 - 2500 Liter

 

 

je 5 Liter Gebinde

 komplett

 4,50 €

je 10 Liter Gebinde

 komplett

 8,50 €

 

Die Preise sind inkl. MwSt. und umfassen sämtliche Arbeitsschritte und das komplette Verpackungsmaterial.
Wenn Sie noch eine alte Umverpackung (Pappbox) haben, können Sie je Gebinde 1 € sparen.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den Saft direkt in große Behältnisse abfüllen zu lassen, ohne ihn zu pasteurisieren.

Spannungsfeld Glasfassade

So schützen Sie die gefährdete Vogelwelt

Fachtagung zum Thema „Vogelschlag an Glas“, am 06.06.2018 in Düsseldorf

Bauen mit Glas ist modern und wird immer beliebter. Leider birgt es eine große Gefahr für die Vogelwelt: Vogelschlag an Glas. Vögel können Glas nicht sehen, da es entweder ein durchsichtiges Hindernis darstellt oder die Realität täuschend echt widerspiegelt.

Bei einer Kollision sterben Vögel entweder direkt aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit oder verenden später an ihren inneren Verletzungen. Dieses kostet mindestens 18 Millionen Vögeln jedes Jahr in Deutschland das Leben.

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen möchte mit dieser Fachtagung auf die Problematik und Lösungsmöglichkeiten sowie gesetzliche Regelungen aufmerksam machen.

Wichtiges auf einen Blick / Reader der Tagung online: https://www.bund-nrw.de/service/meldungen/detail/news/fachtagung-vogelschlag-an-glas-wichtiges-auf-einen-blick/

 

Zielgruppen:

  • Hoch- und Bauordnungsämter
  • Architekte*innen
  • Naturschutzbehörden
  • Naturschutzverbände
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Hauseigentümer*innen
  • Bauherr*innen
  • weitere Interessierte

Anmeldung verbindlich bis zum 07.05.2018 unter glas.vogelschutz@bund.net

 

Tagungsort:

CVJM-Tagungshotel, Graf-Adolf-Straße 102, 40210 Düsseldorf

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer

https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/

Gemeinsam gegen Glyphosat

 

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup", ein Produkt von Monsanto. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Die Wiederzulassung von Glypho­sat für weitere fünf Jahre ist ein Skandal. Jetzt müs­sen wir nationale Zulassun­gen verhin­dern. Damit Roundup, Weedkill, Dominator und ähnliche Produkte für viele Ein­satzbe­­rei­che verboten werden!

Die Glyphosat-2-Minuten-Information – Stichpunkte für Eilige

  • Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Pflanzengift; es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt.
  • Es ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es zerstört die biologische Vielfalt.
  • 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen.
  • Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten. Übrigens: Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands.
  • Deutsche Behörden lassen die notwendige kritische Distanz zu den Pestizidherstellern vermissen.
  • Glyphosat muss verboten werden!

 

Machen Sie mit:
Gemeinsam gegen Glyphosat und schreiben Sie eine Nachricht an Frau Merkel https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des BUND-Bundesverbandes:

https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

BUND: Umweltministerin Schulze Föcking muss sich für Glyphosat-Verbot einsetzen

05. Oktober 2017 | Landwirtschaft

Wiederzulassungsverfahren muss wegen Behörden-Trickserei ausgesetzt werden !

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor der beabsichtigen Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffs Glyphosat um weitere 10 Jahre. Angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen das bei der Bewertung von Gesundheitsgefahren federführende Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) müsse das gesamte Zulassungsverfahren der EU ausgesetzt werden. "Wir werden den Artenschwund bei Ackerwildkräutern und bei Insekten und anderen Tieren in der Agrarlandschaft nur dann stoppen können, wenn es zu einer deutlichen Reduktion von Agrargiften kommt. Glyphosat spielt hier eine herausragende Rolle. Auch der Krebsverdacht besteht weiter. Die jetzt entlarvten Tricksereien des BfR deuten darauf hin, dass hier etwas vertuscht werden soll", so der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht.

Daher stehe nun auch die NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking in der Verantwortung für Mensch und Natur. "Wir rufen die Ministerin dazu auf, sich eindeutig gegen die neuerliche Zulassung des Totalherbizids auszusprechen und in diesem Sinne auf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) einzuwirken, der weiter auf die Chemiekeule setzt und gesundheitliche Risiken standhaft ignoriert." Der BUND begrüßt zugleich die ablehnende Haltung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Einem Sachverständigengutachten zu Folge wurden in der Risikobewertung des BfR Texte und Bewertungen des Antragsstellers Monsanto im Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken eins zu eins übernommen, ohne dieses so zu kennzeichnen. Damit wurde gegenüber der Öffentlichkeit der falsche Eindruck erweckt, die Feststellung einer vermeintlichen gesundheitlichen Harmlosigkeit von Glyphosat sei das Ergebnis einer eigenständigen, unabhängigen Prüfung durch die Behörde. "Das ist unseriös und offenbart eine Kumpanei von BfR und Industrie, die der Behörde wie auch dem Zulassungsverfahren jegliche Glaubwürdigkeit entzieht", so Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW. "Wir erwarten, dass sich die Landesregierung von derlei Methoden klar distanziert und für einen Abbruch dieses gescheiterten Zulassungsverfahrens eintritt."

Hintergrund: Glyphosat ist das meistverkaufte Herbizid der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen 'Roundup', einem Produkt von Monsanto. Es wird auf fast 40 Prozent der deutschen Äcker eingesetzt und ist laut Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation wahrscheinlich krebserregend. Ein erster Versuch der EU-Kommission im Jahr 2016, Glyphosat für weitere 15 Jahre wiederzuzulassen, scheiterte an den dafür notwendigen politischen Mehrheiten. Deutschland hatte sich wegen der Uneinigkeit hierüber innerhalb der Bundesregierung enthalten. Am Ende sprach die EU-Kommission eine Verlängerung für zunächst 18 Monate aus. Bis Jahresende 2017 muss nun eine Entscheidung getroffen werden.

„ Wildschweinjagd ist kontraproduktiv“ - BUND kritisiert Verlängerung der Jagdzeit

BUND-NRW Presseinformation, Düsseldorf, 10.01.2018

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die durch das Landwirtschaftsministerium angeordnete Reduzierung der Schonzeit für Wildschweine scharf. NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking hatte gestern per Erlass verfügt, dass die Schonzeit für Wildschweine mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März aufgehoben wird. Ausgenommen sind nur Muttertiere und Frischlinge unter 25 Kilogramm. Als Begründung führte sie das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Polen an.

„Kein Wildschwein läuft von Polen nach NRW, sondern die bekannten Ausbreitungswege der Afrikanischen Schweinepest sind Jagdtouristen und Fleischkonsumenten, die kontaminierte Nahrungsreste in der Landschaft hinterlassen“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Deswegen sei das Landwirtschaftsministerium gefordert, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären und die Jagdausübung stärker zu kontrollieren.

„Anstatt die Problemursachen anzugehen verfällt die Landwirtschaftsministerin in Aktionismus, der die Gefahr der Ausbreitung noch erhöht“, sagte Sticht.

Nach Angaben des Ministeriums steigt die Zahl der Wildschweinabschüsse durch Jäger in NRW seit Jahren kontinuierlich an. Im letzten Jagdjahr waren es 39.000 Tiere, 4.500 mehr als im Jahr zuvor. Dass die Zahl der Konflikte trotz bereits intensiver Verfolgung steigt, ist aus BUND-Sicht ein deutliches Indiz dafür, dass die Jagd nicht hilft, sondern im Gegenteil schadet.

„Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine intensive Jagd beim Wildschwein zu stärkeren Vermehrungsraten führt“, so Sticht.

Er verweist auf die nach der leitenden Wissenschaftlerin benannten „Servanty-Studie“ von 2009. Sie untersuchte in Frankreich über 22 Jahre hinweg zwei Wildschweinpopulationen: eine, die kaum bejagt wurde, und eine weitere, die häufig bejagt wurde. Sie wies nach, dass die Vermehrungsrate in dem stark bejagten Bestand signifikant höher ausfiel als in dem weitgehend sich selbst überlassenen Bestand.

Das Wildschwein (Sus scrofa) ist eine ursprünglich flächig in NRW verbreitete Säugetierart, die nach ihrer Ausrottung in vielen Teilen des Landes zur Mitte des 20. Jahrhunderts nun selbstständig zurückkehrt. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist dies wesentlich, da zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze von den natürlichen dynamischen Einflüssen dieser Tierart profitieren. Gleichwohl führt diese Rückkehr immer wieder zu unterschiedlichen Konflikten, weil der Mensch nahezu alle Lebensräume besetzt hat. Tatsächlich gibt es für alle Konflikte längst erfolgserprobte Lösungen: landwirtschaftliche Kulturen werden mit mobilen Elektrozäunen effektiv gesichert, Friedhöfe und Siedlungsbereiche können durch eine Anpassung der Zaunanlagen geschützt werden.

Ein vermehrtes Eindringen von Wildschweinen in Siedlungsbereiche in den letzten Jahren ist Folge der flächendeckenden Jagd. Denn die schlauen Tiere suchen gezielt befriedete (von der Jagd ausgenommene) Bereiche auf, um sich vor der Verfolgung zu schützen.

Ansprechpartner: Holger Sticht, Vorsitzender BUND NRW T. 0152 – 34 28 95 94

Quelle: http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/startseite/