BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Willkommen im Hochsauerlandkreis!

Dieses ist die gemeinsame Homepage der BUND Ortsgruppe Arnsberg und BUND Kreisgruppe HSK.
Wir setzen uns, als Mitmachverband, für die Natur- und Umweltschutzbelange vor Ort ein.

Freunde der Erde, BUND-Ortsgruppe Arnsberg

Ortsgruppe Arnsberg

Wir von der BUND Ortsgruppe Arnsberg organisieren im Hochsauerlandkreis seit vielen Jahren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, um den Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustür in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.

Kontakt:

Birgit Jakubzik, Vorstand und Sprecherin BUND-Arnsberg
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Bitte KEIN WhatsApp! Danke

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf unserer Facebookseite.
https://www.facebook.com/BUND.Gruppe.Arnsberg/

Hier stellen wir uns vor ... 

Kreisgruppe HSK

Die BUND Kreisgruppe Hochsauerlandkreis setzt sich im Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreises für die Bewahrung von Schutzgebieten ein und gibt der Natur eine Stimme. Gleiches tut die KG mit fachlichen Stellungnahmen zu Planverfahren im Kreisgebiet.  

Kontakt:

Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK
Tel.:02934/779760
Mail: herrzero123@gmail.com

Gerd Kistner, Vorstand und stellvertretender Sprecher BUND-HSK
Mail: gerd.kistner@bund.net

Birgit Jakubzik, Vorstand
Tel.: 0176/91101312 Bitte KEIN WhatsApp! Danke
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Zukunft Pflanzen .... Mein nachhaltiger Garten

Die WR am 06.05.2019 im Interview mit Birgit Jakubzik, Sprecherin vom BUND-Arnsberg

+++ Schlabberkappes - 2. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2019 +++

Schlabberkappes - 2. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2019
Schlabberkappes - 2. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2019

#heldenfuermorgen - unter diesem Leitspruch und im Kontext der Globalen Nachhaltigkeitsziele (der SDGs) plant die Stadt Arnsberg gemeinsam mit ihren Partnern (Verbraucherzentrale NRWBUND ArnsbergCaritas Arnsberg-SundernVolkshochschule Arnsberg/Sundern, sowie der Waldakademie Voßwinkel) - im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit - zum zweiten Mal das Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival SCHLABBERKAPPES.

Auch in diesem Jahr gibt es den 
MARKT FÜR MORGEN
informieren│ausprobieren│mitmachen│regional einkaufen

Am 01. Juni 2019 ab 11:00 Uhr 
rund um das Arnsberger Rathaus, 
Rathausplatz 1 in 59759 Arnsberg

Der Markt wird ergänzt durch ein buntes Rahmenprogramm, u.a. mit Angeboten zum nachhaltigen Genießen, Musik, Kleinkunst sowie Tausch- und Mitmachaktionen.

Der BUND-Arnsberg wird mit dem Infostand dabei sein.

Sind Sie Musiker, Kleinkünstler, Kunsthandwerker, oder möchten Sie auf dem Markt Ihre Ideen und Informationen zu einer nachhaltigen Lebensweise vorstellen bzw. Ihre regionalen, ökologisch oder fair hergestellten Produkte oder Lebensmittel anbieten?

Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung!
Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem "Anmeldebogen" siehe im Artikel auf:
https://www.arnsberg.de/schlabberkappes/index.php

Das Nachhaltigkeitsfestival ist Teil der Arnsberger Nachhaltigkeitsstrategie, die im vergangenen Jahr vom Rat der Stadt Arnsberg beschlossen wurde (vgl. hierzu die Beschlussvorlage 130/2018 (pdf-Datei) sowie den Beschluss des Rates der Stadt Arnsberg vom 25.09.2018 (pdf-Datei)

++ Amphibien wandern – Vorsicht auf den Straßen ++

Grasfrosch, von Wolfgang Willner / BUND
Grasfrosch, von Wolfgang Willner / BUND

Berlin, Ökotipp vom 05. März 2019

Nach den dunklen Wintertagen lockt das anhaltende, warme Frühlingswetter mit den ersten Sonnenstrahlen dieses Jahr bereits sehr früh Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterverstecken. Für sie beginnt bei den lauen Temperaturen die Paarungszeit. „Wir haben Meldungen zu einer frühen Krötenwanderung in diesem Jahr erhalten“, erklärt Silvia Bender, Abteilungsleiterin Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Wir führen diese auf den in vielen Regionen zu milden Winter und einen zu warmen Februar zurück.“

Die Amphibien wandern mit Beginn der nassen, lauen Nächte von ihren Überwinterungsorten in Wäldern, Parks und Gartengebieten oft über mehrere Kilometer zu den Laichgewässern. Besonders gute Laichgewässer ziehen mehrere hundert bis einige tausend Amphibien an. „Leider überleben viele Amphibien die ersten Tage nach dem Winter nicht“, so Bender weiter. „Auf ihrer Wanderung müssen die Tiere oft Straßen überqueren – eine große Gefahr für sie. An manchen Orten sterben  bis zu 70 Prozent der kleinen Wanderer bei der Überquerung einer einzigen Straße. Entweder werden sie überfahren oder es tötet sie der Luftdruck, der durch schnell fahrende Autos verursacht wird. Ganze Populationen können auf diese Weise umkommen.“

Der BUND ruft Autofahrer dazu auf, in diesen Tagen und Wochen Rücksicht auf die kleinen Tierchen zu nehmen. Auf Strecken, die bei Amphibien beliebt sind, stehen oft Hinweisschilder mit Froschsymbol. Vor allem in regnerischen Morgen-, Abend- und Nachtstunden und bei milderen Temperaturen sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein und die Tempolimits einhalten. Es wird empfohlen, in den Gebieten nicht schneller als 30 km/h – möglichst sogar noch langsamer – zu fahren, da so der tödliche Luftstrom am Fahrzeug verhindert wird.

Dauerhafte Hilfe bieten zwar fest installierte Zäune und Amphibientunnel, doch sind diese nicht überall machbar. An solchen Stellen setzen Naturschützer des BUND auf mobile Zäune: Die Amphibien suchen entlang der Absperrung einen Durchschlupf und landen dabei in Eimern, die in regelmäßigen Abständen ebenerdig im Boden versenkt sind. Auch zahlreiche andere Kleintiere wie Eidechsen werden hierdurch gerettet. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des BUND sowie andere Freiwillige tragen die Tiere in den Eimern dann auf die andere Straßenseite und lassen sie wieder frei. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Autofahrer auch in Gebieten mit Krötenzaun runter vom Gas gehen, um die Helfer am Straßenrand nicht zu gefährden. Blinklampen und/oder Warnschilder sowie örtlich Tempolimits weisen auf die Sammelgebiete hin. „Langfristige Abhilfe für das Problem kann aber nur der nationale Biotopverbund schaffen“, betont Naturschutzexpertin Bender. „Dann können die Tiere ungehindert wandern – ohne von Autos gefährdet zu werden.“ 

Wer sich engagieren und den Kröten, Fröschen und Lurchen helfen möchte, kann sich an die örtlichen BUND-Gruppen wenden. Eine Übersicht gibt es hier

Mehr Tipps und Informationen zum Amphibienschutz finden Sie hier: Über Amphibien und Wie hilft man einem Lurch

Weiter zum Handbuch Biotopverbund ...

Ein Archiv der bisher erschienenen Tipps steht im Internet unter...

Veröffentlichungshinweise: Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben.

 

Spannungsfeld Glasfassade

So schützen Sie die gefährdete Vogelwelt

Fachtagung zum Thema „Vogelschlag an Glas“, am 06.06.2018 in Düsseldorf

Bauen mit Glas ist modern und wird immer beliebter. Leider birgt es eine große Gefahr für die Vogelwelt: Vogelschlag an Glas. Vögel können Glas nicht sehen, da es entweder ein durchsichtiges Hindernis darstellt oder die Realität täuschend echt widerspiegelt.

Bei einer Kollision sterben Vögel entweder direkt aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit oder verenden später an ihren inneren Verletzungen. Dieses kostet mindestens 18 Millionen Vögeln jedes Jahr in Deutschland das Leben.

Der BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen möchte mit dieser Fachtagung auf die Problematik und Lösungsmöglichkeiten sowie gesetzliche Regelungen aufmerksam machen.

Wichtiges auf einen Blick / Reader der Tagung online: https://www.bund-nrw.de/service/meldungen/detail/news/fachtagung-vogelschlag-an-glas-wichtiges-auf-einen-blick/

 

Zielgruppen:

  • Hoch- und Bauordnungsämter
  • Architekte*innen
  • Naturschutzbehörden
  • Naturschutzverbände
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Hauseigentümer*innen
  • Bauherr*innen
  • weitere Interessierte

Anmeldung verbindlich bis zum 07.05.2018 unter glas.vogelschutz@bund.net

 

Tagungsort:

CVJM-Tagungshotel, Graf-Adolf-Straße 102, 40210 Düsseldorf

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer

https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/

Gemeinsam gegen Glyphosat

 

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup", ein Produkt von Monsanto. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Die Wiederzulassung von Glypho­sat für weitere fünf Jahre ist ein Skandal. Jetzt müs­sen wir nationale Zulassun­gen verhin­dern. Damit Roundup, Weedkill, Dominator und ähnliche Produkte für viele Ein­satzbe­­rei­che verboten werden!

Die Glyphosat-2-Minuten-Information – Stichpunkte für Eilige

  • Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Pflanzengift; es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt.
  • Es ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es zerstört die biologische Vielfalt.
  • 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen.
  • Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten. Übrigens: Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands.
  • Deutsche Behörden lassen die notwendige kritische Distanz zu den Pestizidherstellern vermissen.
  • Glyphosat muss verboten werden!

 

Machen Sie mit:
Gemeinsam gegen Glyphosat und schreiben Sie eine Nachricht an Frau Merkel  https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des BUND-Bundesverbandes:

https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

„ Wildschweinjagd ist kontraproduktiv“ - BUND kritisiert Verlängerung der Jagdzeit

BUND-NRW Presseinformation, Düsseldorf, 10.01.2018

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die durch das Landwirtschaftsministerium angeordnete Reduzierung der Schonzeit für Wildschweine scharf. NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking hatte gestern per Erlass verfügt, dass die Schonzeit für Wildschweine mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März aufgehoben wird. Ausgenommen sind nur Muttertiere und Frischlinge unter 25 Kilogramm. Als Begründung führte sie das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Polen an.

„Kein Wildschwein läuft von Polen nach NRW, sondern die bekannten Ausbreitungswege der Afrikanischen Schweinepest sind Jagdtouristen und Fleischkonsumenten, die kontaminierte Nahrungsreste in der Landschaft hinterlassen“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Deswegen sei das Landwirtschaftsministerium gefordert, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären und die Jagdausübung stärker zu kontrollieren.

„Anstatt die Problemursachen anzugehen verfällt die Landwirtschaftsministerin in Aktionismus, der die Gefahr der Ausbreitung noch erhöht“, sagte Sticht.

Nach Angaben des Ministeriums steigt die Zahl der Wildschweinabschüsse durch Jäger in NRW seit Jahren kontinuierlich an. Im letzten Jagdjahr waren es 39.000 Tiere, 4.500 mehr als im Jahr zuvor. Dass die Zahl der Konflikte trotz bereits intensiver Verfolgung steigt, ist aus BUND-Sicht ein deutliches Indiz dafür, dass die Jagd nicht hilft, sondern im Gegenteil schadet.

„Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine intensive Jagd beim Wildschwein zu stärkeren Vermehrungsraten führt“, so Sticht.

Er verweist auf die nach der leitenden Wissenschaftlerin benannten „Servanty-Studie“ von 2009. Sie untersuchte in Frankreich über 22 Jahre hinweg zwei Wildschweinpopulationen: eine, die kaum bejagt wurde, und eine weitere, die häufig bejagt wurde. Sie wies nach, dass die Vermehrungsrate in dem stark bejagten Bestand signifikant höher ausfiel als in dem weitgehend sich selbst überlassenen Bestand.

Das Wildschwein (Sus scrofa) ist eine ursprünglich flächig in NRW verbreitete Säugetierart, die nach ihrer Ausrottung in vielen Teilen des Landes zur Mitte des 20. Jahrhunderts nun selbstständig zurückkehrt. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist dies wesentlich, da zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze von den natürlichen dynamischen Einflüssen dieser Tierart profitieren. Gleichwohl führt diese Rückkehr immer wieder zu unterschiedlichen Konflikten, weil der Mensch nahezu alle Lebensräume besetzt hat. Tatsächlich gibt es für alle Konflikte längst erfolgserprobte Lösungen: landwirtschaftliche Kulturen werden mit mobilen Elektrozäunen effektiv gesichert, Friedhöfe und Siedlungsbereiche können durch eine Anpassung der Zaunanlagen geschützt werden.

Ein vermehrtes Eindringen von Wildschweinen in Siedlungsbereiche in den letzten Jahren ist Folge der flächendeckenden Jagd. Denn die schlauen Tiere suchen gezielt befriedete (von der Jagd ausgenommene) Bereiche auf, um sich vor der Verfolgung zu schützen.

Ansprechpartner: Holger Sticht, Vorsitzender BUND NRW

Quelle: http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/hochsauerlandkreis/