Willkommen im Hochsauerlandkreis!

Dieses ist die gemeinsame Homepage der BUND Ortsgruppe Arnsberg, der BUND Ortsgruppe Esloher Sauerland und der BUND Kreisgruppe HSK.
Wir setzen uns, als Mitmachverband, für die Natur- und Umweltschutzbelange vor Ort ein.

Freunde der Erde, BUND-Ortsgruppe Arnsberg

Ortsgruppe Arnsberg

Wir von der BUND Ortsgruppe Arnsberg organisieren im Hochsauerlandkreis seit vielen Jahren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, um den Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustür in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.

Kontakt:

Birgit Jakubzik, Vorstand und Sprecherin BUND-Arnsberg
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Bitte KEIN WhatsApp! Danke

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf unserer Facebookseite.
https://www.facebook.com/BUND.Gruppe.Arnsberg/

Hier stellen wir uns vor ... 

Kreisgruppe HSK

Die BUND Kreisgruppe Hochsauerlandkreis setzt sich im Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreises für die Bewahrung von Schutzgebieten ein und gibt der Natur eine Stimme. Gleiches tut die KG mit fachlichen Stellungnahmen zu Planverfahren im Kreisgebiet.  

Kontakt:

Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK
Tel.:02934/779760
Mail: herrzero123@gmail.com

Gerd Kistner, Vorstand und stellvertretender Sprecher BUND-HSK
Mail: gerd.kistner@bund.net

Birgit Jakubzik, Vorstand
Tel.: 0176/91101312 Bitte KEIN WhatsApp! Danke
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

BUND Ortsgruppe Esloher Sauerland

Am 24. und 25. August 2019 fand in Reiste wieder der bekannte Bauernmarkt statt.
Der Markt wird immer gut besucht und verzeichnet bis zu 30.000 Besucher.

Dieses Jahr war der BUND-HSK mit dem Infostand in der Einfahrt von Cordula Baaken und ihrem Mann anwesend. Beide engagieren sich schon länger für den Naturschutz über den BUND.

Auch der Infostand wurde gut besucht. Es kamen viele interessierte Menschen um sich über die Themen und die Arbeit des BUND zu informieren und aktiv zu werden. So wurde an diesem Tag die neue BUND Ortsgruppe Esloher Sauerland gegründet.

Wir freuen uns sehr neue Mitstreiter*innen im Sauerland zu haben

Ansprechpartner*in ist Cordula Baaken: cobaaken@web.de

+++ Schlabberkappes - 3. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2020 +++

Schlabberkappes - 3. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2020
Schlabberkappes - 3. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival 2020

SCHLABBERKAPPES 2020 wird virtuell

Hey, Freund:innen des Nachhaltigkeitsfestivals, schaut doch mal rein ...

Vorträge, Workshops, der Markt von Morgen und in einer Videoaufzeichnung auf dem Tiggeshof (www.tiggeshof.de) in Holzen/Ainkhausen werden Uwe Banton & Andrew Murphy, Urgesteine der deutschen Roots-Reggae-Szene, in einem Special zum Schlabberkappes zu sehen sein.

Zwei Mal hat das Nachhaltigkeitsfestival #Schlabberkappes bereits „real“ stattgefunden.
Die Arnsberger Idee: Mit nachhaltigen Projekten, Initiativen & NGOs sowie Anbietern von regionalen, ökologischen und fairen Produkten wird das Thema „Nachhaltigkeit“ dem Verbraucher auf anregende Weise schmackhaft gemacht.
Das kommt gut an: Die Organisatoren Verbraucherzentrale NRW, BUND Arnsberg, Volkshochschule Arnsberg/Sundern, Stadtsportverband Arnsberg, Waldakademie Voßwinkel und Stadt Arnsberg haben mit dem „Schlabberkappes“ nicht nur in Arnsberg, sondern auch bundesweit für Aufsehen gesorgt: Die Deutschen Aktionstage für Nachhaltigkeit (#tatenfuermorgen) haben das Festival für 2020 zum Leuchtturmprojekt erklärt.

Corona-bedingt konnte die dritte Auflage des Schlabberkappes nun leider nicht wie geplant im Juni 2020 stattfinden. Doch Arnsberg hat dafür eine „smart city“-Lösung gefunden: Unter dem Hashtag #worldwide-weisskohl werden nun am Samstag, dem 26. September 2020, Teile des Festivals in die digitale Welt verlegt ... weiterlesen 

Volksinitiative Artenvielfalt

BUND-NRW Start zur Volksinitiative Artenvielfalt NRW. [Foto: Bernd Schaller]
BUND-NRW Start zur Volksinitiative Artenvielfalt NRW. [Foto: Bernd Schaller]

Volksinitiative Artenvielfalt: Wir, die BUND-Gruppen Arnsberg und HSK, schließen uns der Volksinitiative Artenvielfalt an und werden hierzu am 29.08.2020 und am 26.09.2020, jeweils von 10 bis 13 Uhr, mit unserem Infostand in der Neheimer Fußgängerzone stehen und Unterschriften sammeln.

BUND-NRW: Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben die drei großen NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) am 23. Juli 2020 den Startschuss für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt gegeben. Unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ sollen in den nächsten Monaten mindestens 66.000 Unterschriften gesammelt werden. Dann muss sich der  NRW-Landtag mit der Volksinitiative beschäftigen. In acht zentralen Handlungsfeldern fordern die Naturschützer einen deutlichen Politikwechsel.

„Wir wollen mit der Volksinitiative ein eindeutiges Signal für mehr Artenvielfalt auf dem Land und in unseren Städten geben“, sagte die NABU-Landesvorsitzende Dr. Heide Naderer zum Auftakt. „Dabei appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit ihrer Unterschrift für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen einzusetzen und so ein deutliches Signal für notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt an die Landesregierung zu senden.“

... weiter lesen auf der Seite des BUND-NRW

Mehr Informationen auch unter: www.artenvielfalt-nrw.de. Dort finden Sie alle Forderungen, die Unterschriftenbögen und weiteres Kampagnenmaterial.

"Flüsse sind die Autobahnen des Vogelschutzes", sagen Herbert Bartetzko und Birgit Jakubzik, BUND.© Rebecca Weber, Sauerlandkurier

Wir haben einen großen Erfolg errungen.

Bei der Sanierung der Glasfassade des Rathauses wird ein hochwirksames Raster gegen Vogeltod aufgebracht.

Vor drei Jahren haben wir (die BUND Gruppe Arnsberg unter Mithilfe von Judith Förster vom BUND-NRW) die Stadt Arnsberg und den Kreis zum Thema angeschrieben und immer wieder mehrfach drauf hingewiesen.
Anfang letzter Woche haben wir, gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe HSK, die Medien kontaktiert.
Da die Bauplanungen nun in eine konkretere Phase übergehen, war es wichtig nochmals zu erwähnen, dass ohne Entspiegelung, die neue Glasfassade eine tödliche Vogelfalle ist.

Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder darauf hingewiesen, aber bisher nur eine kurze Nachricht erhalten, das der Vogelschutz berücksichtigt wird ... was und wie wurde nicht erwähnt.

Jetzt, über die Presse, von der Verwaltung endlich die Zusage für ein vogelsicheres Rathaus. Es wird ein wirksames Raster gegen Spiegeleffekte an der Glasfassade angebracht.

Danke an die Stadt Arnsberg, an alle Aktiven für's Mithelfen und die Unterstützung.

 

Rathaussanierung: BUND fordert Maßnahmen zum Vogelschutz

Wegen großer Glasfassade in Flussnähe

Sauerlandkurier vom 05.09.2020: Arnsberg/Neheim

Die heimischen Naturschützer sorgen sich um das Wohl der Vögel im Hinblick auf die geplante Rathaussanierung. „Eine solche Glasfassade direkt an der Ruhr ist eine Falle für Vögel. Die Spiegelung zeigt Büsche und Bäume und die Vögel prallen gegen die Glasscheiben“, kritisiert Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK, das von Vogelschutz bei der bisherigen Planung noch nicht die Rede gewesen sei.

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 18 Millionen Vögel durch den sogenannten „Vogelschlag an Glas“, so der BUND. Dies sei eins der größten Vogelschutzprobleme, das allein durch den Menschen verursacht würde.

„Flüsse sind die Autobahnen des Vogelschutzes“, verbildlicht Herbert Bartetzko und weist gleichzeitig auf eine Reihe besonderer Vogelarten hin, die ihren Lebensraum in unmittelbarer Nähe des Flusses haben.

... Wie die Stadt Arnsberg auf KURIER-Nachfrage mitteilt, sei man sich der Gefahr für Vögel durch ein verglastes Gebäude in Flussnähe seit Beginn der Planungen bewusst. Daher seien „selbstverständlich Maßnahmen geplant“, um die Fassade „vogelsicher“ zu machen: „Konkret wird ein Raster auf die Glasfassade aufgebracht werden, das den typischen Spiegeleffekt von Glas durchbricht und dadurch den Tieren optisch aufzeigt, dass hier ein Hindernis besteht, das umflogen werden muss ...

Volksinitiative Artenvielfalt NRW

Damit nicht nur mehr für den Vogel- sondern insgesamt für den Artenschutz getan wird, läuft übrigens seit Ende der Sommerferien die „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ ...
www.artenvielfalt-nrw.de

Den kompletten Artikel des Sauerlandkurieres lesen Sie hier:
https://www.sauerlandkurier.de/hochsauerlandkreis/arnsberg/rathaussanierung-bund-fordert-massnahmen-vogelschutz-13874190.html

Neues vom BUND-HSK

Zusammen mit der Falknerin Claudia Haardt haben wir ab sofort eine Wildvoglhilfe im Hochsauerlandkreis.

Claudia ist BUND Aktive und Falknerin, sie betreut überwiegend verletzte und gefundene Wildvögel ehrenamtlich. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist der Eulen und Greifvogelschutz, den sie in Abstimmung mit den Kreisbehörden durchführt.

weiter lesen ...

BUND-Wildvogelhilfe HSK
Claudia Haardt

Tel: 02934/779123 * Mobil: 0171/6430249

Spannungsfeld Glasfassade

So schützen Sie die gefährdete Vogelwelt

Bauen mit Glas ist modern und wird immer beliebter. Leider birgt es eine große Gefahr für die Vogelwelt: Vogelschlag an Glas. Vögel können Glas nicht sehen, da es entweder ein durchsichtiges Hindernis darstellt oder die Realität täuschend echt widerspiegelt.

Auch Fledermäuse können Glas nicht orten und so wird eine Glasfläche für sie zur Todesfalle.

Bei einer Kollision sterben Vögel entweder direkt aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit oder verenden später an ihren inneren Verletzungen.
Dieses kostet mindestens 18 Millionen Vögeln jedes Jahr in Deutschland das Leben.

 

Der BUND fordert

  • Eine Verstetigung der vogelfreundlichen Bauweise.
  • Bau- und Umweltbehörden müssen zusammenarbeiten.
  • Neubauten müssen vogelfreundlich geplant werden.
  • Für Vögel gefährliche Gebäude müssen vogelfreundlich nachgerüstet werden.

 

Vermeidung von Vogelschlag an Glas:
http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/hochsauerlandkreis/vogelschlag_an_glas/

Weiter lesen beim BUND-NRW ... https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/

Schöpfung bewahren – Heckenpflanzaktion an der Ruhr am 09.11.2019

Gemeinsame Heckenpflanzaktion des BUND-Arnsberg mit Herrn Hammerschmidt vom Umweltamt der Stadt Arnsberg und Konfirmand*innen der evangelischen Kirchengemeinde Neheim

Im Rahmen des Projektes „Wildnis in der Stadt“, fand am 09.11.2019 eine Heckenpflanzaktion am „Jugendtreff“ (zwischen Skaterbahn und Autobahnunterführung) in der Ruhraue „Binnerfeld“ statt. Die Akteure trafen sich um 10 Uhr und setzten ca. 150 Heckenpflanzen um den Jugendtreff.

Bewusst wurden einheimische Gehölze wie Weißdorn, Schlehe, Heckenrose und Holunder gewählt. Diese bieten Blüten, Früchte, Geäst und Blätter als Nahrung, Lebensraum und Schutz für viele heimische Tier- und Insektenarten, das ganze Jahr über.

Es kamen 20 Konfirmand*innen der evangelischen Kirchengemeinde Neheim und haben tatkräftig und gut gelaunt, mitgeholfen die kleinen Sträucher in die Erde zu bringen. Nach knapp 2 Stunden war die Arbeit getan und es gab am BUND-Infostand zur Stärkung Pizza und Getränke. Am Ende der Aktion haben die Jugendlichen sogar von selbst, ohne Aufforderung, Müll aus den umliegenden Sträuchern gesammelt.

Wir, der BUND-Arnsberg und Herr Hammerschmidt vom Umweltamt Arnsberg, sind begeistert von so viel Engagement, so Birgit Jakubzik, Wildkatzenbotschafterin, Sprecherin und Vorstand vom BUND-Arnsberg.

Zeitgleich war der Anglerverein Neheim am Ufer aktiv und hatte Bereiche, die zugänglich bleiben sollen, frei geschnitten.

Die Konfirmand*innen beschäftigen sich u.a. auch mit dem Thema „Schöpfung bewahren“. Sie wurden in das regionale Projekt „Wildnis in der Stadt“ eingebunden und erhielten Einblicke in den Natur- und Umweltschutz im städtischen Bereich. Sie wurden mit Schaufel und Spaten selbst aktiv und konnten den Jugendtreff – einen Outdoor-Treffpunkt mit Steinen und Baumstämmen als Sitzgelegenheiten - in der Bepflanzung mitgestalten. Damit leisteten sie einen guten Beitrag für die ökologische Vielfalt am Wegesrand und auch für die Allgemeinheit. Sie können diesen Treffpunkt demnächst selbst mit ihren Freunden nutzen. Nach kurzer Zeit werden die einzelnen Pflanzen zur Hecke zusammenwachsen.

„Wildnis in der Stadt“ ist ein bundesweites Projekt der „Deutschen Umwelthilfe“ und wurde am 15. Januar 2015 in Arnsberg gestartet. Das Projekt läuft in den Städten Berlin, Leipzig, Gelsenkirchen und Arnsberg.

In Arnsberg beschäftigt sich eine Gruppe unterschiedlicher Interessenvertreter, u.a. der BUND-Arnsberg, mit dem Gewässerlebensraum.

Hier sind die innerstädtischen Renaturierungen der Ruhr und speziell die im Binnerfeld (Neheim) gute Beispiele, da diese nach ihrer Umgestaltung sich selber überlassen wurden und in den vergangenen Jahren eine weitgehend ungestörte natürliche Entwicklung genommen haben. Stadtwildnis ist entstanden.

Das Projekt steht unter dem Motto „Natur erleben und Akzeptanz und Verständnis schaffen“. Die hohe Wertigkeit solcher Flächen auch für den Menschen soll dargestellt und den Besuchern nahe gebracht werden. Es geht nicht darum, Natur abzusperren und den Menschen draußen zu lassen. Vielmehr soll der Mensch miteinbezogen werden.

Ziel ist es, die Wildnis in der Stadt in Teilabschnitten erlebbar für den Menschen zu machen bzw. erlebbar zu halten und darauf aufbauend auch Möglichkeiten der Umweltbildung/-information für Jung und Alt zu schaffen, so Herr Hammerschmidt vom Umweltamt Arnsberg.

In Zeiten eines globalen und regionalen Artensterbens sind auch Kleinbiotope sehr wichtig. Je größer und breiter die Hecke, desto besser!

Umso wichtiger ist es, bei ihrer Pflege einige Regeln zu beachten.

Nicht nur private Gartenbesitzer, sondern auch Kommunen und Landwirte können mit einer richtig angelegten und entsprechend gepflegten Hecke viel für den Natur- und Artenschutz tun.

Weniger ist mehr! Bitte vermeiden Sie groß angelegte Rodungsaktionen bis auf Bodennähe, schneiden in Teilabschnitten und bieten Ausweichmöglichkeiten für die Tiere, so Birgit Jakubzik.

Vielen herzlichen Dank an alle für die gute Zusammenarbeit!

 

Weitere Infos zur Heckenpflege und Quellen siehe:

http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/themen/hecken_und_feldgehoelze/

https://www.arnsberg.de/umwelt/flora-fauna/wildnisinderstadt.php

http://www.bund-rvso.de/hecken-heckenpflege.html

https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/beim-schneiden-von-baum-und-hecke-die-voegel-schuetzen/

 

Zum Gruppenfoto:
Die Erwachsenen von links: stehend Herr Hammerschmidt (Umweltamt Arnsberg), Dagmar Preussner und Claudia Fischer (BUND-Arnsberg)
stitzend: Bernd Schönert (2. Vorsitzender BUND-Arnsberg), Birgit Jakubzik (1. Vorsitzende BUND-Arnsberg), Gerlinde Faber (Kassenwartin BUND-Arnsberg)

Zukunft Pflanzen .... Mein nachhaltiger Garten

Die WR am 06.05.2019 im Interview mit Birgit Jakubzik, Sprecherin vom BUND-Arnsberg

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup", ein Produkt von Monsanto. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Die Wiederzulassung von Glypho­sat für weitere fünf Jahre ist ein Skandal. Jetzt müs­sen wir nationale Zulassun­gen verhin­dern. Damit Roundup, Weedkill, Dominator und ähnliche Produkte für viele Ein­satzbe­­rei­che verboten werden!

Die Glyphosat-2-Minuten-Information – Stichpunkte für Eilige

  • Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Pflanzengift; es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt.
  • Es ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es zerstört die biologische Vielfalt.
  • 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen.
  • Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten. Übrigens: Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands.
  • Deutsche Behörden lassen die notwendige kritische Distanz zu den Pestizidherstellern vermissen.
  • Glyphosat muss verboten werden!

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des BUND-Bundesverbandes:

https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/



Bild: Sabine Kaufmann

BUND Fledermaushilfe Arnsberg

Sabine Kaufmann
Tel.: 0171 / 28 67 009

Bild: Claudia Haardt

BUND-Wildvogelhilfe HSK

Claudia Haardt
Tel.: 0171/6430249

Wildkatzensichtungen

Bild: Thomas Stephan BUND

Birgit Jakubzik
Tel.: 0176 / 91 10 13 12
Bitte KEIN WhatsApp! Danke
Email: Birgit.Jakubzik@bund.net

Wildkatzenbotschafterin und Sprecherin BUND-Arnsberg

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