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Willkommen im Hochsauerlandkreis!

Wir von der BUND Ortsgruppe Arnsberg organisieren im Hochsauerlandkreis seit vielen Jahren Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, um den Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustür in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.

Kontakt:

Birgit Jakubzik, Vorstand und Sprecherin BUND-Arnsberg
Tel.: 0176/9110112
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie auf unserer Facebookseite.
https://www.facebook.com/BUND.Gruppe.Arnsberg/

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Kreisgruppe HSK

Die BUND Kreisgruppe Hochsauerlandkreis setzt sich im Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreises für die Bewahrung von Schutzgebieten ein und gibt der Natur eine Stimme. Gleiches tut die KG mit fachlichen Stellungnahmen zu Planverfahren im Kreisgebiet.  

Kontakt:

Herbert Bartetzko, Vorstand und Sprecher BUND-HSK
Tel.:02934/779760
Mail: bartetzko-arnsberg@t-online.de

Gerd Kistner, Vorstand und stellvertretender Sprecher BUND-HSK
Mail: gerd.kistner@bund.net

Birgit Jakubzik, Vorstand
Tel.: 0176/91101312
Mail: birgit.jakubzik@bund.net

 

 

„ Wildschweinjagd ist kontraproduktiv“ - BUND kritisiert Verlängerung der Jagdzeit

BUND-NRW Presseinformation, Düsseldorf, 10.01.2018

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die durch das Landwirtschaftsministerium angeordnete Reduzierung der Schonzeit für Wildschweine scharf. NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking hatte gestern per Erlass verfügt, dass die Schonzeit für Wildschweine mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März aufgehoben wird. Ausgenommen sind nur Muttertiere und Frischlinge unter 25 Kilogramm. Als Begründung führte sie das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Polen an.

„Kein Wildschwein läuft von Polen nach NRW, sondern die bekannten Ausbreitungswege der Afrikanischen Schweinepest sind Jagdtouristen und Fleischkonsumenten, die kontaminierte Nahrungsreste in der Landschaft hinterlassen“, sagte Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. Deswegen sei das Landwirtschaftsministerium gefordert, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären und die Jagdausübung stärker zu kontrollieren.

„Anstatt die Problemursachen anzugehen verfällt die Landwirtschaftsministerin in Aktionismus, der die Gefahr der Ausbreitung noch erhöht“, sagte Sticht.

Nach Angaben des Ministeriums steigt die Zahl der Wildschweinabschüsse durch Jäger in NRW seit Jahren kontinuierlich an. Im letzten Jagdjahr waren es 39.000 Tiere, 4.500 mehr als im Jahr zuvor. Dass die Zahl der Konflikte trotz bereits intensiver Verfolgung steigt, ist aus BUND-Sicht ein deutliches Indiz dafür, dass die Jagd nicht hilft, sondern im Gegenteil schadet.

„Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine intensive Jagd beim Wildschwein zu stärkeren Vermehrungsraten führt“, so Sticht.

Er verweist auf die nach der leitenden Wissenschaftlerin benannten „Servanty-Studie“ von 2009. Sie untersuchte in Frankreich über 22 Jahre hinweg zwei Wildschweinpopulationen: eine, die kaum bejagt wurde, und eine weitere, die häufig bejagt wurde. Sie wies nach, dass die Vermehrungsrate in dem stark bejagten Bestand signifikant höher ausfiel als in dem weitgehend sich selbst überlassenen Bestand.

Das Wildschwein (Sus scrofa) ist eine ursprünglich flächig in NRW verbreitete Säugetierart, die nach ihrer Ausrottung in vielen Teilen des Landes zur Mitte des 20. Jahrhunderts nun selbstständig zurückkehrt. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt ist dies wesentlich, da zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze von den natürlichen dynamischen Einflüssen dieser Tierart profitieren. Gleichwohl führt diese Rückkehr immer wieder zu unterschiedlichen Konflikten, weil der Mensch nahezu alle Lebensräume besetzt hat. Tatsächlich gibt es für alle Konflikte längst erfolgserprobte Lösungen: landwirtschaftliche Kulturen werden mit mobilen Elektrozäunen effektiv gesichert, Friedhöfe und Siedlungsbereiche können durch eine Anpassung der Zaunanlagen geschützt werden.

Ein vermehrtes Eindringen von Wildschweinen in Siedlungsbereiche in den letzten Jahren ist Folge der flächendeckenden Jagd. Denn die schlauen Tiere suchen gezielt befriedete (von der Jagd ausgenommene) Bereiche auf, um sich vor der Verfolgung zu schützen.

Ansprechpartner: Holger Sticht, Vorsitzender BUND NRW T. 0152 – 34 28 95 94

Demo: Wir haben es satt! - Gemeinsam mit dem BUND am 20. Januar 2018 nach Berlin!

Demonstration, Treckerzug, Kundgebung:

Ob Tierschutz, Pestizidreduktion oder Grundwasserschutz: 4 weitere Jahre Stillstand darf es nicht geben! Wir zeigen der Agrarindustrie die Stirn, mischen uns ein und rufen die kommende Bundesregierung auf, endlich umzusteuern - für eine bäuerliche, umwelt- und tierschutzgerechte Landwirtschaft!

Einmal mehr gehen wir am Samstag, den 20.01.2018, auf die Straße - gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, vielen weiteren Tier-, Umwelt- und Naturschützer*innen, Imker*innen, Gärtner*innen, dem Lebensmittelhandwerk, Aktiven der Entwicklungszusammenarbeit und kritischen Verbraucher*innen fordern wie eine umfassende Wende der Agrarpolitik!

     

  • 11.00  Uhr Auftaktkundgebung am Berliner Hbf. / Washingtonplatz
  • 13:30 Uhr Abschlusskundgebung mit Konzert am Brandenburger Tor
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Auch in diesem Jahr bieten BUND-Gruppen in Nordrhein-Westfalen eine gemeinsame Anreise mit Bussen und der Bahn an.

Informationen zu den Mitfahrgelegenheiten, Materialpaketen, Bannern etc. finden Sie hier

STOPP Glyphosat - Europäische Bürgerinitiative und Unterschriftenaktion

Für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat hat sich der BUND mit knapp 40 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen zusammengeschlossen.
Wir müssen in den kommenden Monaten mindestens eine Million Unterschriften für ein Verbot des wahrscheinlich krebserregenden Pflanzengifts sammeln und streben eine Reform des europäischen Pestizidzulassungsverfahrens an.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen, unsere Forderungen und die Onlinepetition. https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

Werden Sie Teil der EBI. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



Fledermausschutz im HSK

Bild: Sabine Kaufmann

Fledermausnothilfe und Pflegestation:

Sabine Kaufmann
Tel.: 0171 / 28 67 009

Wildkatzensichtungen

Bild: Thomas Stephan BUND

Birgit Jakubzik
Tel.: 0176 / 91 10 13 12
Email: Birgit.Jakubzik@bund.net

Wildkatzenbotschafterin und Sprecherin BUND-Arnsberg

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